Zöblitz

Zöblitz ist eine der ältesten Siedlungsstätten im Erzgebirges. Die Stadt feierte im Jahr 2004 ihr 1000jähriges bestehen.

Seit 1488 wird Zöblitz als Bergstadt bezeichnet. Um 1500 wurde der Serpentinstein entdeckt, was die Kleinstadt weltbekannt machte. Der Abbau wird noch heute zwischen Zöblitz und Ansprung betrieben.

Der Serpentinstein sieht aus wie Marmor, besteht aber aus Metamorphit und ist zudem sehr weich. Dadurch lässt er sich sogar drechseln. Zöblitzer Steinkünstler stellten aus Serpentinstein Krüge, Becher, Kerzenständer, Dosen und Schalen her, die heute noch in Burgen, Schlössern und Museen der Umgebung zu bestaunen sind. Zöblitz (550 bis 630m ü.NN) erstreckt sich in einer breiten Hangmulde, die nordwestlich von Ansprung beginnt und sich nach Westen immer mehr zum Wildbachtal und Knesenbachtal verengt und sich dann bis hinab ins Schwarzwassertal zieht.

Umgeben von den Bergen und reizvollen Wanderzielen Morgensternhöhe (711m), Annahöhe (684m) und dem Burgberg (615m). Morgensternhöhe Ein Asphaltsträsschen führt von Ansprung Richtung Hüttstattmühle bis auf 500m an den Berg heran. Den PKW kann man am Wegesrand abstellen und läuft dann auf dem Feldweg der Anhöhe entgegen.

Die Kuppe ist von kleinen Steinbrüchen zernarbt und mit Mischwald bewachsen. Mehrere Pfade führen über die Kuppe. Aber nur über den Rundweg, außerhalb des Wäldchens, kann man die grandiose Fernsicht genießen.

In nordwestlicher Richtung erblickt man die Augustusburg, im Westen die Stadt Marienberg und den Pöhlberg bei Annaberg und im Nordosten die Stadt Sayda, sowie den Schwartenberg. Am Fuße des Berges blickt man auf Zöblitz und Ansprung. Annahöhe Der nordöstlich von Zöblitz gelegene Berg, ist über den Kammweg zu erreichen, der an der Fahrstrasse zwischen Zöblitz und Sorgau beginnt.

Den Gipfelpunkt ist durch eine Steinpyramide markiert. Benannt wurde der Berg nach einer Fürstin namens Anna, die hier einst ihren Jagdimbiß einnahm.

Die Annahöhe erhebt sich ca. 250m über dem Flöhatal und immerhin noch 100m über den gegenüberliegenden Wernsdorfer Bergrücken. Sie ist jedoch mit Wald (dem Hahnenbusch) bewachsen, so dass man nur am Waldesrand in den Genuß der Fernsicht kommt.

Burgberg

Der Burgberg ist der höchste Punkt des Bergrückens, nordwestlich von Zöblitz, zwischen Schwarzwassertal und Knesenbachtal. Er erhebt sich 120m über der Schwarzen Pockau und ca. 75m über dem Knesenbach. Der mit überwiegend Mischwald bewachsene Berg ist ein herrliches Wandergebiet. Die Anhöhe ist vom Zöblitzer Markt in nur 20 Gehminuten zu erreichen.

Das wildromantische Schwarzwassertal ist von der Stadtmitte nur 1,2km entfernt. Hier sind als Aussichtsfelsen Katzenstein bei Pobershau und der auf Zöblitzer Seite befindliche Vogeltoffelfelsen zu nennen. In der Pfingstzeit sollten sie eine Wanderung zur Orchideenwiese machen. Das Flächennaturdenkmal erblüht im prächtigen Lila. Im Winter sind die 2 umlegenden Skigebiete in nur 10 Autominuten zu erreichen. Das Skigebiet Pobershau hat neben seinen Loipen auch einen Skihang zu bieten. Das Loipengebiet um Rübenau ist aufgrund seiner Höhenlage sehr schneesicher.

Veranstaltungen

Stets am 1. Adventswochenende findet in Zöblitz der Weihnachtsmarkt auf dem Markt statt. Los gehts Freitag abend mit dem Pyramidenanschieben. Sonnabend und Sonntag Nachmittag öffnet der Markt. Das aktuelle Weihnachtsmarktprogramm wird HIER veröffentlicht.

Outdoor-Akivitäten

Wanderungen 

  • zur Orchideenwiesen
  • zur Morgensternhöhe, Annahöhe und Burgberg
  • Vogeltoffelfelsen und Katzenstein im Schwarzwassertal
  • zur Burgruine in Niederlauterstein
     

Kutschfahrten und Reitunterricht

  • mit dem PferdeHof „Zur Annahöhe“

Sehenswertes

  • Serpentinstein-/Heimatmuseum
    Öffnungszeiten:
    Montag: geschlossen
    Die – Do: 11:00 – 15:30 Uhr
    Freitag: 10:00 – 12:30 Uhr
    Sa + So: 13:00 – 16:00 Uhr
     
  • Stadtkirche Zöblitz mit Orgel von Gottfried Silbermann aus dem Jahr 1742 Zöblitzer Natursteinwerke
    Öffnungszeiten:
    Montag: geschlossen
    Die – Do: 11:00 – 15:30 Uhr
    Freitag: 10:00 – 12:30 Uhr
    Sa + So: 13:00 – 16:00 Uhr
    Zur Besichtigung bitte in der Tourist-Information melden.
     
  • „Gottes Segen Fundgrube“
    (Anmeldung über Bergbauagentur
    Montag bis Freitag von 10.00 bis 17.00 Uhr)
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